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Palliativ- und Hospiz

TV Tipp aus der ZDF Doku-Reihe 37° "Ich sterbe wie ich will" - Entscheidung am Ende des Lebens

Bewegende Dokumentation: 37 Grad trifft drei kranke Menschen, die nicht mehr lange zu leben haben. Wie sie sterben möchten, darüber hat jeder seine eigene Vorstellung. Selbstbestimmt und in Würde, das ist für alle wichtig. Die Dokumentation ist in der ZDF Mediathek abrufbar. 

Geschäftsführer des Bayerischen Hospizverbandes berichtet über Versorgungsnetzwerke in Bayern

Am 22.06.2016 fand eine Infoveranstaltung mit Herrn Dr. Erich Rösch, Geschäftsführer des Bayerischen Hospiz- und Palliativverbandes (BHPV) sowie Geschäftsführer des Bayerischen Hospiz- und Palliativbündnis (BHPB) für Experten aus der Region Bayerischer Untermain sowie den Gebietskörperschaften (Stadt und Landkreis Aschaffenburg, Landkreis Miltenberg) statt. Unter anderem wurde über die Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerke (HPVN) diskutiert.

Hierbei ging es u.a. um das 2015 in Kraft getretene Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) und seine direkten Auswirkungen auf die Arbeit von Medizinern und Pflegekräfte.

Gemeinsame Fortbildungsveranstaltung Ärztlicher Kreisverband und Gesundheitsregionplus

Ein erstes Ergebnis dieses Zusammentreffens war eine ganztägige Fortbildungsveranstaltung "Palliativmedizinische Symptomkontrolle" für niedergelassene Medizinerinnen und Mediziner am bayerischen Untermain am 08. Oktober 2016 im Seehotel in Niedernberg. 

Die Fortbildungsveranstaltung war eine Gemeinschaftsveranstaltung des Ärztlichen Kreisverbandes und der Gesundheitsregionplus Miltenberg. Rund 30 Ärztinnen und Ärzte nahmen daran teil. Der Vorsitzende des Ärztlichen Kreisverbandes, Jörg Frieß freute sich über das rege Interesse an diesem Thema. Judith Seidel, Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregionplus erläuterte den Anwesenden Hintergründe, Ziele und den Zweck der mittlerweile bayernweit 33 Gesundheitsregionenplus. Auch sie freute sich über das große Interesse und rief dazu auf, im Sinne der Patientenorientierung mehr Multiprofessionalität zwischen den Gesundheitsprofessionen zuzulassen. Die spezialisierte palliativmedizinische Versorgung am Untermain sowie die hospizliche Begleitung durch Hospizvereine der Region bezeichnete sie als hervorragend. Strukturell sollte die Allgemeine Ambulante Palliativversorgung (AAPV) mehr in den Fokus der Akteure rücken, da nur ca. 10% der Menschen am Lebensende wirklich spezialisierte Leistungen brauchen. Zudem betonte Seidel, dass die Angebote der spezialisierten Versorgung sowie der Hospizvereine noch mehr in das Blickfeld der allgemeinen Versorgung (Haus- und Fachärzte, Pflegedienste- und heime) rücken müssten, um Menschen am Lebensende adäquat beraten und versorgen zu können.

Derzeit gibt es Abstimmungsprozesse, wie das bestehende, exzellent aufgestellte, palliativ-hospizliche Netzwerk der Region für die Bevölkerung noch bekannter werden kann. Aber auch die allgemeine ambulante Palliativversorgung (AAPV) sowie die Themen gemeinschaftliche Fort- und Weiterbildung für Pflegepersonal und Mediziner im Bereich der palliativen Versorgung sind auf der Agenda. Nähere Informationen demnächst hier.

Zum Thema Palliativ- und Hospizversorgung erhalten Sie auch über die Internetseite des Deutschen Hospiz- und Palliativverband (DHPV) nähere Informationen.

Am 09. November 2016 fand der 11. Palliativ- und Hospiztag im Landkreis Miltenberg im Bürgerzentrum in Elsenfeld statt. Auch 2016 war die Geschäftsstelle der Gesundheitsregionplus mit einem Infostand vertreten und verteilte u.a. Informationsmaterial zum Jahresschwerpunkt des Bayerischen Ministeriums für Gesundheit und Pflege, Aktiv gegen Depression "Bitte stör mich".  Weitere Infos zu den vergangenen Palliativ- und Hospiztagen im Landkreis Miltenberg finden Sie hier. 

Das neu gegründete KinderPalliativTeam Unterfranken unter der Trägerschaft des Malteser Diözesanverbandes steht in den Startlöchern und möchte gerne zum nächsten Kinderhospiztag, dem 10. Februar 2017, seine Arbeit aufnehmen. Da der Aufbau sehr kostenintensiv ist, bedarf es auch der finanziellen Unterstützung, damit es baldmöglichst mit seiner Arbeit beginnen kann. Hierzu wurden ein Spendenkonto und eine Internetpräsenz eingerichtet.

Lesen Sie für weitere Informationen zur Ambulanten Kinderhospizarbeit diesen Artikel von Spiegel Online.

Kontakt

Landratsamt Miltenberg - Gesundheitsregion plus
Brückenstraße 2
63897 Miltenberg
Telefon: 09371 501-554

 

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